Nachfolger im Familienbetrieb: 3 Fragen - 3 Antworten

21.März 2018 von Mag. Sandra Thaler

 

Wer einen Betrieb übernimmt, setzt auf Innovation und sucht nach neuen Nischen

 

Wer einen Betrieb übernimmt, setzt auf Innovation und sucht nach neuen Nischen –
zum Beispiel im Tourismus, Vermietung von Veranstaltungsräumen, Energieerzeugung, Online-Handel etc..

„Kann ich den elterlichen Betrieb erfolgreich weiterführen?“
„Wodurch überzeuge ich die Vorgänger-Generation?“

Lesen Sie ausgewählte Fragen: drei Übernehmer stellen Fragen - hier meine Antworten dazu:

 


Sandra Thaler
 

Sandra Thaler

Juristin, Unternehmensberaterin, Mediatorin, Trainerin und freie Autorin für Fachzeitschriften
# 1

"Wie kann ich neue Wege gehen, ohne die Zustimmung der älteren Generation zu verlieren?"

Sie müssen vom Weg, den Sie einschlagen wollen, selbst hundertprozentig überzeugt sein.
Stehen Sie selbst voll und ganz dahinter, fällt es Ihnen leichter, die Begeisterung dafür auch bei den Eltern oder Schwiegereltern zu entfachen.
Binden Sie die anderen in Entscheidungen mit ein, indem Sie die Chancen aufzeigen, die sich auftun und teilen Sie den anderen mit, wie eventuelle Risiken abgefedert werden sollen.
Wer sich selbst intensiv mit dem Neuen auseinander setzt, gewinnt an Sicherheit.
Die Haltung: „Ich habe mich für einen Weg entschieden und ich freue mich, wenn ihr mich dabei unterstützt“ – schafft Vertrauen.
Das Gegenteil wäre, zu warten, bis alle anderen den neuen Weg erlauben. Was, wenn die Erlaubnis nicht erteilt wird?

 

# 2

"Wie motiviere ich andere für neue Ziele?"

Im Veränderungsprozess spielen Emotionen eine enorme Rolle.
Wer ohnehin dafür offen ist, ständig etwas Neues auszuprobieren, ist leicht zu motivieren. Wer mit dem Bisherigen zufrieden ist, wird nur durch die Aussicht auf eine Verbesserung motiviert werden können.
Es ist nützlich, dabei ganz klar die Vorteile zu benennen, was besser ist, wenn neue Wege beschritten werden.

Ein konkretes Beispiel: “Neue Ziele können Ertragssteigerungen und die Steigerung der Lebensqualität bedeuten, oder zusätzliche Arbeitskräfte ermöglichen Freizeit, oder die Risiken sind wie folgt kalkuliert, etc.

 

# 3

"Wie kann ich den bisherigen Erfolg beibehalten?"

Ein häufiges Thema für Nachfolger/innen ist die Angst vor dem Scheitern.
Angst hat eine Schutzfunktion. Doch zuviel Angst blockiert. Interessant ist es zu wissen, woher die Angst kommt.
Jeder Nachfolger hat seine eigene Verantwortung, der er oder sie nach bestem Wissen und Gewissen gerecht werden will. Jede Zeit kennt andere Herausforderungen und heute kann nicht mit der Zeit der Vorgänger verglichen werden.
Sie müssen sich selbst bewusst werden, dass Sie eine neue Ära begonnen haben. Kommt die Angst aus dem eigenen Anspruch von Perfektionismus, schadet es nicht, sich mitunter in Gelassenheit zu üben.

Als Faustregel gilt: Wer selbst voll und ganz von den neuen Produkten überzeugt ist, kann das auch den Kunden schmackhaft machen und wird Krisen überstehen.

 

 
Im April: Story Mapping für Nachfolger/innen am 18. April 2018: 16.00 Uhr - 21.00 Uhr in Linz
Was muss ich als Nachfolger/in wissen? Wie verhandle ich mit den Beteiligten? Nachfolger erstellen Ihre Story Map
Referentin: Mag. Sandra Thaler, Anmeldung und Info: office@sandrathaler.com

 

„Intelligenz ist die Fähigkeit, sich dem Wandel anzupassen!“
Steven Hawking



 

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