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Arbeitswelt Konfliktmangement Online-Mediation

Online Mediation – Ausweg in der Krise

Mit zunehmender Dynamik steigen Verteilungskonflikte und wirtschaftlichen Krisensituationen. Die Nachfrage nach Mediation ist stark angestiegen. Im Kollegenkreis tauschen wir, Martin Golder, Gudrun Turek-Lima, Sarah Blake, Karl Pramhofer und Sandra Thaler, uns national und international über die Coronakrise, die Online-Mediation, Homeoffice und Vor- und Nachteile durch die digitale Kommunikation aus. 

Corona hat uns ausgebremst, jetzt ist Handeln angesagt

"Durch Online-Mediation können wir Menschen zusammenbringen, die geografisch getrennt sind"
Martin Golder
Mediator, Kanada

Über die  Krise sagt Martin Golder: „Die Covid-Pandemie hat viele Facetten. Sie hat uns ausgebremst. Wir waren und sind ein Schnellzug, der auf eine Mauer zusteuert. Die Menschen sind verunsichert, teilweise schockiert und wir sind dabei, unsere Zukunft zu gestalten. Durch die Online-Mediation können wir Menschen zusammenbringen, die geografisch getrennt sind“.

"Die Online-Mediation hat durch die Digitalisierung hat einen enormen Schub bekommen"
Gudrun Turek-Lima
Mediatorin & Konfliktcoach, Graz

Ich spreche mit Wirtschaftsmediatorin Gudrun Turek-Lima darüber, wie Corona die Gesellschaft und Wirtschaft verändern wird: „Zum jetzigen Zeitpunkt finde ich eine Antwort darauf schwierig“, sagt sie. Von Isolation und „Wir sind Wir“ -Denken, Erstarken des Nationalismus, weniger internationale Zusammenarbeit bis hin zu positiveren Entwicklungen wie verstärkte Bedeutung regionaler Strukturen, Nachhaltigkeit, soziales Wirtschaften und flexiblerer Umgang mit Veränderungen, ist alles möglich.

"Die harten Gespräche sind wirklich wichtig. Dadurch entsteht etwas Neues"
Sarah Blake
Conflict Strategist, Mediator, Austrialien

Sarah Blake sagt: „Es geht darum, den Menschen zu helfen, Vertrauen in den Veränderungsprozess zu haben, damit sie sich mutig in die Verwirrungen hineinlehnen. Wir zeichnen uns als Mediatoren gerade durch unsere speziellen Konfliktlösungskompetenzen aus und verstehen, dass diese Zeiten nicht normal sind, aber dass sie Gelegenheit für Innovation und Veränderung bieten. Wir können unseren Klienten helfen, die richtigen Fragen zu finden, sich auf die Zukunft zu konzentrieren und nicht die Vergangenheit zu beschuldigen.“ Und Sarah führt weiter aus: 

„Beide Formate – online wie face-to-face – können aufregende und kreative Lösungen erzeugen. Was mehr zählt, ist die Fähigkeit des Moderators, das richtige Umfeld und die richtige Struktur zu schaffen. Es gibt so viele innovative Tools, die zur Förderung der digitalen Kreativität beitragen. Wenn der Moderator diese jedoch nicht verwendet und die Menschen nicht in die Diskussion einbezieht, werden die kreativen Ergebnisse viel schwieriger. Vertrauen ist fragiler und es besteht ein starkes Risiko, dass Parteien nicht zu den erwünschten Vereinbarungen gelangen. „

Homeoffice & digitale Meetings

"Homeoffice reduziert die Kommunikation auf das Wesentliche. Daher fördern wir die Zusammenarbeit auf allen Ebenen"
Wirtschaftsmediator
Sandra Thaler
Wirtschaftsmediatorin, Business Coach, Linz

„Zu beobachten ist, dass sich Homeoffice und digitale Meetings unterschiedlich auf unsere Klienten auswirken.  Für viele  ist es ein Glücksfall, weil sie sich Reisezeiten, den Weg zur Arbeit ersparen und gerne in der eigenen Umgebung sind. Andere fühlen sich einsam und vermissen die Kollegen. Für einige ist das Arbeitsumfeld ihr soziales Leben. Homeoffice lässt da Konflikte entstehen, wo es keine klaren Vereinbarungen darüber gibt. Daher sind offene und klare Kommunikation und Transparenz das A und O für reibungsfreie Abläufe puncto Homeoffice. Wir fördern die Zusammenarbeit auf allen Ebenen, online und face-to-face.“

Eine weitere Frage, die uns alle beschäftigt: Was sind die Nachteile des fehlenden persönlichen Kontakts?

Martin Golder: „Wir sind soziale Wesen. Persönlicher Kontakt, auch körperlicher Kontakt, ist sehr wichtig für unser Wohlbefinden. Der Blick in die Augen. Der Händedruck, die Beobachtung der Körpersprache. Sicherlich kann der funktionale Teil ohne persönliche Treffen erreicht werden.

Für Gudrun Turek-Lima ist klar: „Im persönlichen Kontakt kann ich den anderen in seiner Gesamtheit wahrnehmen. Während man bei E-Mails den anderen nicht sieht, “ Die Erfahrung, dass sich Menschen durch Online-Kommunikation und eine damit verbundene physische Distanz isolierter fühlen, hat sie nicht gemacht.

„Vielen Klienten fällt es durch die Distanz sogar leichter, heikle Dinge anzusprechen“, sind wir uns alle einig.

Die Hemmschwelle ist kleiner geworden
Während des Lockdowns haben wir bei sandrathaler.com im März datenschutzkonforme Plattformen installiert und unsere Klienten in laufenden Change- und Mediationsprozessen nahtlos digital weitergeführt. Gerade in Nachfolgeprozessen können wir uns keinen Stillstand leisten. Das neue BuchWebinare und Onlinekurse sind während dieser Zeit auch entstanden. Digitale Meetings können genauso kreativ ablaufen!

Martin Golder fügt hinzu: „Kreativität hängt nicht unbedingt mit digital v personal zusammen. Selbst routinemäßig erscheinende Mediationen können sich plötzlich in eine neue Richtung entwickeln. Die Grundsätze sind persönlich und online dieselben: Zuhören, freundlich bleiben, Interesse zeigen“.

Online Mediation

Sandra Thaler

„Termine sind online buchbar. In der Praxis bewährt sich die Online-Mediation da, wo es um Sachfragen und Informationsaustausch geht. Die Nachfrage ist besonders bei Team- und Führungsfragen gestiegen.  So können wir binnen relativ kurzer Zeit Missverständnisse und Fehler in der Kommunikation beheben.“ Beispiele dazu finden Sie auf sandrathaler.com.

"Für intensive Vergleichsverhandlungen braucht es Mimik, Gestik und Körpersprache"
Dr. Karl Pramhofer
Richter am Handelsgericht Wien, Mediator

Online-Meetings nimmt HR Dr. Karl Pramhofer, Mediator und Richter am Handelsgericht Wien, sehr differenziert wahr. „Für die Gerichte ergeben sich enorme Herausforderungen und Verfahrensverzögerungen. Virtuelle Verhandlungen zum Beispiel via Zoom passen für den Austausch von Sachargumenten. Für intensive Vergleichsgespräche braucht es aber Mimik, Gesten und Körpersprache, weil es da primär um die Bedürfnisse der Medianden geht. Die Vorteile der Mediation liegen auf der Hand, weil sie allgemein zeitnahe Lösungen bringen.“

Sarah Blake: „Ich persönlich bevorzuge eine Kombination: viele Vorbereitungsarbeiten sind für das digitale Format sehr gut geeignet, aber das Zusammenbringen von Menschen in einem Raum bringt eine Energie mit sich, die in den dunkelsten Konflikten das unerwartete Licht sein kann, das zur Lösung führt“.

Online Mediation – Information und Buchung

Eventtipp **** 24.11.2020
Online Symposium Wirtschaftsmediation
www.symposium-mediation.at

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Unternehmensnachfolge

Im Interview zum neuen Buch Unternehmensnachfolge

Mag. Doris Schulz hat mich im Rahmen Ihres Podcasts „Raus aus der Couch“ zu meinem neuen Buch „Erfolgreiche Unternehmensnachfolge – Erfahrungen aus Industrie und Wirtschaft“, das gerade veröffentlicht wurde, in Linz interviewt. 
Ich freue mich über die interessanten Fragen und den spannenden Austausch.

Lesen Sie hier einen kurzen Textauszug aus diesem Interview.

Doris Schulz: „Sie beschäftigen schon sehr lange mit dem Thema Betriebsübergabe und leiten als Juristin und Wirtschaftsmediatorin seit 2004 erfolgreiche Nachfolge- und Mediationsprojekte.
Wie kann man sich Ihre Unterstützung bei einer Unternehmensnachfolge vorstellen?“

Sandra Thaler: „Die Unternehmensnachfolge ist einer der wichtigsten Themen an unserem Wirtschaftsstandort. Sie wird leider unterschätzt.
Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Unternehmen in ganz Mitteleuropa zu rund 90 Prozent familiengeführt sind und dass es hier um zigtausende Arbeitsplätze geht und um Standortsicherung.

Wenn ein Unternehmen erfolgreich weitergeführt wird – und ich hab mir selbst die Unternehmen zum Vorbild genommen, die über einen langen Zeitraum hinweg erfolgreich sind – bedeutet das, die junge Generation auch zu begeistern, denn die Anforderungen sind andere und die Ansprüche sind andere geworden.

Daher ist es mir ein großes Anliegen, die Unternehmensnachfolge im neuen Buch aufzuzeigen, mit den Auswirkungen, die sie eben hat und um Inspiration für die Unternehmensentwicklung, damit dieser Meilenstein gelingt. Hier arbeiten wir in fünf Schritten, die für den Erfolg der Unternehmensnachfolge entscheidend sind:

Ausschlaggebend ist einmal die Frage: „Wer führt das Unternehmen weiter?“ Den passenden Nachfolger zu finden – ob M&A oder familieninterne Nachfolge.
Zweitens: den richtigen Zeitpunkt dafür zu wählen.
Wir haben durch Corona natürlich andere Bedingungen, insbesondere, wenn ein Unternehmen verkauft werden soll. Drittens spielen natürlich die weichenden Erben eine wesentliche Rolle, das ist teilweise eine Finanzierungsfrage und es ist wichtig, sie mit Fingerspitzengefühl in den Prozess einzubinden.

Im vierten Schritt folgt das neue Unternehmenskonzept. Und ich hab das in den letzten Jahren miterlebt, es ist durch die Digitalisierung eine ganz große Chance, sich neu aufzustellen. Und letztlich der fünfte Meilenstein in der Unternehmensnachfolge sind tragfähige Verträge und Vereinbarungen. Hier gibts vieles, das in der Vorbereitung wichtig ist, daher gibt es auch einen Onlinekurs „Erfolgreiche Nachfolge“ den wir für die Vorbereitung auf die Unternehmensnachfolge entwickelt haben.

Im vergangenen Jahr habe ich rund 30 Vorträge für rund 2000 Menschen zum Thema in Österreich, Deutschland und Südtirol gehalten und so in den Gesprächen danach und zusammen mit den Erfahrungen in meiner Praxis viel Stoff gesammelt – und das finden Sie mit den Erfahrungsberichten und Praxisbeispielen, Interviews, Checklisten und fünf Kernelementen in der neuen Lektüre.“

Buchcover: Erfolgreiche Unternehmensnachfolge - Sandra Thaler

Wo ist das Buch erhältlich?

Das Buch ist überall im Handel erhältlich und auch im Onlinehandel bestellbar, Preis: € 19,90

Konstruktive Lösungsansätze, um Unternehmenskontinuität zu gewährleisten, werden in dieser spannenden und informativen Lektüre aufgezeigt.“

Dr. Christoph Leitl, Präsident der Europäischen Wirtschaftskammer

 
Titelbild: Mag. Doris Schulz
Quelle: Podcast (im Orginial) „Raus aus der Couch“ 

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Allgemein

Erfolgsfaktor Kommunikation – Keynote am 30.08. in Steyr

Langfristig denken, sich und andere gut führen und andere für Ziele & Vorhaben gewinnen können - auf Augenhöhe
Sandra Thaler
Wirtschaftsmediatorin

Das Steyrer Unternehmernetzwerk stellte mir im Zuge meines Gastvortrages die Frage, was die Resilienz von Organisationen & Unternehmern stärkt und was uns kooperativer macht.
Wie sich Konflikte einfacher lösen lassen und was den Zusammenhalt stärkt – zeige ich anhand von mediativen Tools und Praxisbeispielen auf.

Im Hotel Mader in Steyr erleben wir ein tolles Ambiente und kulinarische Highlights.

+++Book preview: Das neue Buch „Erfolgreiche Unternehmensnachfolge“ erscheint im September 2020
Vorbestellungen: office@sandrathaler.co

Buchpremiere

Danke an Sandra Thaler für den extrem spannenden Vortrag. Win-Win-Strategien und Selbstreflexion - eine perfekte Erfolgskombination

Dr. Susanne Döberl

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Arbeitswelt Konfliktmangement Krisenmanagement Unternehmensnachfolge

Erfolgsfaktor Kommunikation in der Krise

Liebe Leserin, lieber Leser!

Die Wirtschaftsmediation und mediative Tools stellen den professionellen Umgang mit Krisen- und Konfliktsituationen sicher. Im Beitrag sind Auszüge aus aktuellen Keynote und Webinarprogrammen  und Impulse für ein kooperativeres Handeln & Kommunizieren. Viel Freude beim Lesen!
Herzlich Sandra Thaler

Was macht die Krise mit den Menschen?

Die Rahmenbedingungen verändern sich ständig. Wir können nicht – und schon gar nicht über einen längeren Zeitraum hinweg – fix wissen, wie es kommen wird.
Das sieht zum Beispiel für ein Logistikunternehmen so aus, wie ein Kunde beschreibt: „Logistikpläne lassen sich normalerweise gut erstellen, auch in die Zukunft, mit Abweichungen, eine gewisse Sicherheit ist da.
Doch was jetzt passiert, macht die Situation sehr komplex: Grenzen werden über Nacht geschlossen, in unterschliedlichen Ländern herrschen unterschiedliche Regelungen, Verordnungen und Gesetze, in einer Geschwindigkeit, die sich im Wochenrythmus ändern können. D.h. ich kann nicht im Herbst für das nächste oder übernächste Jahr planen, sondern für die nächsten 2-4 Wochen, kurzfristig kann sich vieles ändern“.

In nahezu allen Branchen scheinen Sicherheiten zu verschwinden. Veränderung macht Angst. Und Angst wiederum lässt Spannung entstehen und das führt dazu, dass Konflikte und Interessenskollisionen vermehrt auftreten. „Gesundheit versus Geschäft“. Vieles gelingt dennoch und die Menschen haben sich mittlerweile an die Auflagen und Einschränkungen gewöhnt.

„Dennoch ist Angst spürbar, der Ton schärfer, die Maßnahmen drastischer, die Menschen distanzierter.

Was können wir daher tun, um uns gut in der stürmischen Zeit aufzustellen?

📌 Der erste Schritt ist, der Angst offensiv zu begegnen.
Zum Beispiel dadurch, dass wir den Umgang mit komplexen und nicht planbaren Situationen noch besser lernen. Komplexität entsteht nicht erst durch die Covid19-Krise: Sie wird befeuert durch die Digitalisierung, das Internet, schnelllebige Informationen zu Konsumenten, Die Reaktionszeit wird immer kürzer auf die Interaktionen.

Bedenke: Kunden erleben eine enorme Angebotsvielfalt und eine hohe Dynamik am Markt. Aus dem heraus entsteht wiederum Komplexität für jedes Unternehmen. Daher müssen Unternehmen schneller auf Veränderungen re/agieren. Das wiederum beinhaltet, mehr und differenzierter zu kommunizieren.

 ℹ️  Hierarchische und bürokratische Wege spielen eine wesentliche Rolle, wie schnell Kommunikation erfolgt!

Umso wichtiger wird das Zusammenspiel der Kräfte innerhalb der Organisationen und innerhalb von Netzwerken. Mehr denn je kommt es jetzt auf Kooperation und gelebte Win-Win-Strategien an. Kompetenzen und Skills sind trainierbar.

📌 Resilienz stärken
Resilienz bedeutet Widerstandsfähigkeit. Es ist die Fähigkeit, Rückschläge zu verkraften.
Es kommt dabei auf innere Schutzfaktoren wie zum Beispiel innere Haltungen, Überzeugungen, Verhaltensstrategien und positive Erfahrungen der eigenen Selbstwirksamkeit an. Zu den äußeren Schutzfaktoren zählen Freundschaften, Beziehungen und eine Resilienz fördernde Umgebung und wertschätzende Unternehmenskultur.

Zu Resilienzfaktoren zählen

  • Akzeptanz der Situation
  • Optimismus
  • Lösungsorientierung
  • Verantwortung übernehmen können
  • Beziehungen und Netzwerke
  • Zukunftsorientierung
  • Sich selbst motivieren können, mit sich selbst gut umgehen können

Resilienz ist ein Muskel. Resiliente Menschen sind kritikfähiger und daher konfliktfähiger. Er braucht Training. „Es ist diese tägliche Kommunikation,

die Resilienz entstehen und wachsen lässt. Die Qualität unserer Kommunikation

von Minute zu Minute, von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag und über alle Arten von Situationen hinweg“. Siehe Brooks/Goldstein, 2009: S. 64

🗝 Selbstreflexion ist ein Schlüssel zur Resilienz. Zu verstehen, was eigentlich im Alltag passiert, welche Dynamiken ablaufen, wie sich die anderen verhalten, welche Rolle ich dabei einnehme und wie ich meine Macht beanspruche etc.
Beobachten Sie dazu einmal Ihre Selbstgespräche.

🖊 Übung: Stell dir vor, dein Handy zeichnet einen ganzen Tag lang deine Gedanken auf und am Abend hörst du, was du tagsüber gedacht hast – wie du mit dir selbst sprichst. Positiv, negativ, ausgeglichen?

Ein negatives Selbstgespräch enthält normalerweise einen dieser Gedanken:

  1. Verallgemeinerung: ich bin schon zweimal enttäuscht worden – die Leute werden mich immer wieder enttäuschen.
  2. Vorschnelle Schlussfolgerungen: „er/sie ruft nicht zurück, ich glaube, er/sie mag mich nicht“
  3. Selbstbeschuldigung: „das hätte ich anders machen sollen, ich bin ein schlechter…“

Dieses Denken demotiviert und drückt nach unten. In der Kommunikation drückt es in eine Opferrolle oder aufgrund der Wut in eine angreifende Rolle.

ℹ️ Positive Selbstgespräche zeichnen sich dadurch aus, dass sie negative Denkmuster durchbrechen. Es geht nicht darum, sich selbst davon u überzeugen, dass das Leben großartig ist, sondern sich von einem Kreislauf negativen Denkens zu befreien.

Statt zu sagen: „Das schaffen wir nie“, frag stattdessen 
💡 „Was kann ich tun, um es zu schaffen?“ Das schwingt auch für die anderen positiv mit, entspannt, schafft Vertrauen und motiviert.

Selbstgespräche erfüllen zwei verschiedene Funktionen:
Sich fokussieren und zu motivieren.

🖊 Weitere Übungen und Beispiele finden Sie in der Webinarreihe „Kommunikation in der Arbeitswelt 4.0“.

Was kann jeder Einzelne für die eigene Resilienz tun?
Sehr viel. Die eigenen Leistungsgrenzen akzeptieren, realistische Zielvorgaben setzen, optimistisch bleiben, dass diese Krise auch wieder vorbei geht. Probleme als solche erkennen und zugleich lösungsorientiert handeln.
Fehler zulassen, denn sie gehören zum Lernprozess dazu. Nicht auf den „St.-Nimmerleinstag“ warten, Hilfe und Unterstützung in Anspruch nehmen, sich weiterbilden, aktiv die Zukunft gestalten  und gut für sich selbst sorgen, inklusive gut gewählten Auszeiten.

Was können Unternehmen & Arbeitgeber tun?
Mit realistische Ziel- und Leistungsvorgaben arbeiten, einen wertschätzenden und freundlichen Umgangston kultivieren.

Den Menschen Raum für eigene Ideen und Kreativität geben, eine konstruktive Fehler-und Lernkultur pflegen, ausreichend für Pausen und Regenerations-Phasen sorgen, uvam.

Was können Sie in Konfliktsituationen tun?

Die Opferrolle/Retterrolle/Angreiferrolle verlassen Regisseur/in sein und gestalten, Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen , den notwendigen Preis dafür zahlen und wieder ins Handeln kommen

📌KOOPERATIVER WERDEN
Kooperation ist kein Selbstläufer und braucht Struktur.
Mit dem Harvard-Konzept verhandeln wir kooperativer. Es ist eine Gesprächsmethode, um sachbezogen zu verhandeln und dabei die Qualität der Beziehungsebene zu behalten oder zu verbessern.
Sie führt über den Kompromiss hinweg zur sogenannten „Win-Win-Lösung“, was bedeutet, dass alle Beteiligten im Ergebnis einen Vorteil sehen und auch tatsächlich haben.

 Als Wirtschaftsmediatorin erlebe ich es vielfach, dass unterschiedliche Positionen in einer Verhandlungssituation dann in ein zufriedenstellendes Ergebnis münden können, wenn die Verhandler nicht in ihren starren Positionen verharren. Sobald sie sich auf das Interesse konzentrieren und davon ausgehen, dass mehrere Lösungsmöglichkeiten existieren, die es zu finden gilt, kommt es zum sog. Shift in Verhandlungen.

ℹ️ Wenn wir uns diplomatisch verhalten, dh innerlich auf Distanz zum Geschehen gehen und Kooperationsbereitschaft, signalisieren können, im Sinne von „Ich weiß, was ich will, kenne meine Ziele und bleibe dabei freundlich, verständnisvoll und am anderen interessiert“, lassen sich Blockaden und Hindernisse weitgehend vermeiden und neue Chancen tun sich auf.

Das lässt sich an einem Beispiel erklären:

A ist für Projekt X. B ist für Projekt Y. In der Verhandlung um die unterschiedlichen Positionenen gibt es anfangs nur ein „Entweder-Oder“.
Nach dem Harvard-Konzept stellen wir die Frage ganz anders: „Warum/Wozu setzt sich A für das Projekt X. ein?“ „Was will A mit Projekt X. erreichen?“ und genauso die Frage bei B mit dem Projekt Y. Dadurch gelangen wir zu den Interessen und zu den Bedürfnissen. Dadurch wird das Projektthema verhandelbar und beide einigen sich auf eine gemeinsame Vorgangsweise: 💡 Projekt B mit Elementen aus A.

📌 Negative Dynamiken auflösen können

In heiklen Kommunikations-Situationen kommt es häufig zu Spannungen. Anstatt in Richtung Lösungsfindung zu arbeiten, verläuft man sich in einem mühsamen „Spiel“ voller Vorwürfe, Anschuldigungen, Entwertungen etc.

Ein Beispiel: In einem Meeting soll ein Projekt ausgewählt werden. A beschuldigt B, nicht ordentlich gearbeitet zu haben. C will B beschützen und verteidigt B, greift A an.

Es entsteht eine Dynamik von drei Rollen:

  1. Der Verfolger fühlt sich überlegen, weiß genau wo es langgeht und tritt mit dieser selbstbewussten Haltung dem „Opfer“ entgegen. Sein Verhalten ist die Einladung an andere, in die Opferrolle zu gehen.
  1. Das Opfer geht auf die Einladung des Verfolgers ein, fühlt sich ungerecht behandelt, herabgesetzt und hilflos gegenüber den Angriffen. Entweder geht man nun trotzig zum Gegenangriff über (und wird damit selbst zum Verfolger) oder man sucht nach einem „Retter“, der aus der unangenehmen Situation heraus hilft.
  2. Der Retter spielt nun mit, indem er beispielsweise dem „Opfer“ gute Ratschläge gibt, was zu tun sei – oft reagiert das Opfer auf diese Bevormundung so, dass es den Retter angreift. „Hab ich alles schon probiert und nützt nichts, Du bist auch keine Hilfe“ etc und damit zum Verfolger wird. Oder der Retter stellt den Verfolger zur Rede – was den Verfolger oft dazu anspornt, das Opfer verstärkt anzugreifen. Und so weiter… Dieses Spiel kann sehr lange dauern. Konkret dauert es so lange, bis einer aus der Rolle aussteigt!

💡 Die Lösung ist der Ausstieg aus der destruktiven Dynamik durch

1. ERKENNEN was in der Situation gerade abläuft.

Am besten gelingt das durch Beobachten und dem Ausdruck von realen Emotionen.
Wie erlebe ich die Situation? Worum geht es mir hier? – diese Fragen sind nützlich und setze ich auch im Coaching ein.

2.VERANTWORTUNG übernehmen – eine vernünftige, handlungsorientierte Lösungsfindung in Gang bringen! Nicht darauf warten, dass der oder die andere das Problem löst…sondern jede/r packt an!

3.GRENZEN setzen: ich setze klare Grenzen und stelle konkrete Forderungen und Fragen!

🖊 Meine Frage an Sie, liebe Leser: „Wo sind Sie aus negativen Dynamiken ausgestiegen, wo sind sie in solche noch verstrickt?“ Schreiben Sie mir gerne an: office@sandrathaler.com
Klar ist: Je früher Sie aus negativen Dynamiken aussteigen, desto besser. Training dazu: Verhaltensmöglichkeiten/Statusveränderungen.

📌 Am Puls der Zeit bleiben – Praxisbeispiele

HOMEOFFICE
Vor Corona bedeutete Homeoffice die Möglichkeit, einzelne Tage von zu Hause aus zu arbeiten. Viele Unternehmen boten das ihren Führungskräften und Mitarbeitern an. Die Betonung liegt hier auf „einzelne Tage“ und vor allem auf Basis der Freiwilligkeit und auf Wunsch durch den Mitarbeiter. Seit Anfang März sind gesamte Teams und Abteilungen über einen längeren Zeitraum dezentral aufgesplittet und jeder einzelne Mitarbeiter soll von zu Hause die eigene Arbeit erledigen. Führungskräfte haben mittlerweile viel Erfahrung damit. „Ich habe meinen Chef mit einem neuen Digitalprodukt überrascht“, erzählt mir eine Coachingkundin aus Wien. Sie hat während des Lockdowns programmiert und designt. Mit dem Digitalprodukt erzielt das Unternehmen mittlerweile fast so viel Umsatz wie mit einem anderen Produkt, dessen Nachfrage durch Covid19 eingebrochenen ist.

UNTERNEHMENSNACHFOLGE
Ein Jungunternehmer, der ein Traditionshaus übernimmt, sieht die Veränderungen so: Wir bauen die Kundenaquise komplett digital auf und wir gewinnen Kunden am digitalen Wege. Wir richten unsere Projektplanung neu aus. Früher waren es zum Beispiel vier Aufträge um 200.000 Euro, jetzt sind es 25 Aufträge um 25.000 Euro. Es ist eine ganz andere Auftragslage als früher und andere Methoden zur Kundengewinnung, natürlich digital. Es gibt viel Angebot am Markt mit Online-Plattformen und vielen Freelancern. Es gilt, einen Mittelweg zu finden, man muss effizient sein und darf sich nicht unter Marktwert verkaufen

Jede Unternehmensidee braucht ihr zeitgemäßes Gefäß

📌 Wie kommen wir gemeinsam  schneller und vor allem reibungsfreier zu neuen Ideen & Lösungen? Die neue Webinarreihe „Kommunikation in Arbeitswelt 4.0“

NEW BOOK: +++Im September erscheint das neue Buch „Erfolgreiche Unternehmensnachfolge“, von Mag. Sandra Thaler.  Mit zahlreichen Methoden zur Konfliktlösung und konstruktiver Kommunikation. Mit Checklisten, Fallbeispielen, Interviews, 117 Seiten. Jetzt vorbestellbar.

Tipp: Weitere interessante Impulse zu Kommunikation in der Krisenzeiten lesen Sie im HR/Cafe von heidlmair kommunikation.

Podcast Interview mit Sandra Thaler für Mag. Doris Schulz, Raus aus der Couch 🎧 

Schreiben Sie mir, kontaktieren Sie uns! Wir freuen uns 
Ihre 
Wirtschaftsmediatorin Mag Sandra Thaler

 

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Mag. Sandra Thaler ist Wirtschaftsmediatorin, Juristin und Business Coach seit 2004

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Arbeitswelt

Komplexität auf den Punkt gebracht

Komplexität bringt es mit sich, dass die heutigen Antworten ihre Gültigkeit morgen schon wieder verlieren können.

Wie können wir besser mit Unsicherheiten
umgehen?
In diesem Zusammenhang stellen sich noch weitere wichtige Fragen:

• Wie ticken Kunden heute?

• Wie hat sich das Marktumfeld verändert?

• Gibt es noch Planungssicherheit?

• Hierarchie und Management – braucht es das noch?

Den Antworten auf diese Fragen widmet sich das erste Modul der Webinarreihe Kommunikation in der Arbeitswelt 4.0.

Dieser Blogbeitrag bezieht sich auf den Begriff Komplexität, der für Antworten auf obige Fragen relevant ist.

1. Was bedeutet der Begriff „Komplexität“?

Komplex bedeutet laut Duden „vielschichtig, viele Dinge umfassend“.
Und wenn viele Interessen, Komponenten mitspielen, sind Sachverhalte, Dinge etc. differenziert zu sehen, nicht richtig oder falsch, nicht schwarz oder weiß, nicht gut oder schlecht.
In der Praxis wird komplex oft als kompliziert beschrieben, was nicht stimmt und den Kern nicht trifft. Daher sehen wir uns die Begriffe näher an:

Kompliziert ist zB ein Uhrwerk, denken wir an eine Rolexuhr. Angenommen sie wäre defekt und wir sollten sie reparieren: das wäre für uns kompliziert. Kompliziertheit gilt als Maß der Unwissenheit, weil wir eben noch nicht wissen, wie wir das Werk funktioniert. Wir können es aber durch Zukauf von Wissen beheben. Auch ein Smartphone ist kompliziert, oder viele Google-Tools wie Maps etc. hier stecken Algorithmen dahinter, es ist alles planbar und automatisierbar.

Ganz anders ist es zum Beispiel am Fußballfeld. Menschliches Verhalten ist nicht planbar und nicht gänzlich beeinflussbar. Je überraschungsreicher eine Situation ist, je mehr Ideen des Wettbewerbs es gibt, desto mehr kann man von Komplexität sprechen.
Vieles ist nicht planbar, vieles bleibt ungewiss. Das hat auch Vorteile: ein Fußballspiel ist gerade deshalb so spannend, weil der Ausgang ungewiss ist.
Komplex ist auch die Medizin, komplex sind Unternehmen, Organisationen, der Markt…..überall, wo menschliches Verhalten eine entscheidende Rolle spielt.
Es genügt hier nicht, Wissen zu zukaufen, sondern hier unsere Erfahrungen und Haltungen gefragt, mit dem NEUEN umzugehen. Durch Ideen, Vertrauen, Teamgeist und vor allem durch Kommunikation.

Alle Termine für die neue, sieben-teilige Webinarreihe Kommunikation in der Arbeitswelt 4.0

2. Was treibt die Komplexität an?

Die Antwort: Dynamik.
Tempo, die Anzahl der Menschen, je schneller, je mehr Interessen, desto komplexer wird eine Situation.
Denken wir an einen Nischenproduzenten wie zum Beispiel einen Schiffschraubenproduzenten. Am Markt herrscht wenig Dynamik, wenig Mitbewerb, lange Projektlaufzeiten, daher auch wenig Komplexität.
Anders ist es beispielsweise für den App-Entwickler, der sich auf Massenmärkten behaupten muss.
Im Alltag erleben wir ständig komplexe Aufgaben, in denen vieles unklar, unsicher, unplanbar ist. 
Alles als Ganzes zu begreifen, ist nicht machbar.

3. Wie kann man mit Komplexität umgehen?

Eine komplexe Situation lässt sich niemals gesamthaft begreifen oder sogar lösen. Eine Möglichkeit, damit umzugehen, sind Cluster zu bilden, die Herausforderungen in kleinere Portionen zu teilen: Fahren auf Sicht, Schritt-für Schritt-Maßnahmen.
Eine andere Möglichkeit ist, Neues zu kreieren, sich der Chancen durch die Komplexität zu bedienen.
Die Kommunikation spielt überall eine zentrale Rolle.
Die Mediation bietet wertvolle Ansätze und Tools dafür.

Im Wissenszeitalter wird die Komplexität in der Arbeitswelt eine Konstante bleiben, in der positive Emotionen, Sicherheitsgefühl, Zugehörigkeitsgefühl, Freude und Sinn mehr zählen als reine Argumente wie die Höhe des Gehalts.

4. Komplexität: was macht das mit den Menschen?

Die Antwort: Orientierungslosigkeit. Komplexität bringt es mit sich, dass das Sicherheitsgefühl abhanden kommt.
Dadurch kann auch das Konfliktpotenzial steigen.
Wenn zunehmend Situationen entstehen, in denen wir die Dinge nicht verstehen können, gewinnt Vertrauen eine zentrale Rolle.

Daher ist Führung gut beraten, wenn sie mehr auf Sinn, Ziele & Vertrauen und weniger auf Regeln und Kontrolle setzt.
Die Aufmerksamkeit, die Influencer von ihren Followern erhalten, lässt sich zu einem Teil mit Vertrauen erklären.
Und je höher die Dynamik, je höher die Komplexität, desto mehr suchen die Menschen wieder nach Orientierung.

 

Link zur aktuellen Webinarreihe 
Kommunikation in der Arbeitswelt 4.0

Fazit:
Komplexität auf den Punkt gebracht bedeutet die Notwendigkeit, unterschiedliche Interessen auf einen Nenner bringen zu können und Schritt-für-Schritt zu planen.
Die Führung gibt den klaren Rahmen vor und setzt auf Vertrauen
in ein starkes, breit aufgestelltes Team, das eigenverantwortliche Entscheidungen trifft.
Die wertschätzende Kommunikation spielt in der Arbeitswelt 4.0 eine zentrale Rolle.

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Mag. Sandra Thaler ist Wirtschaftsmediatorin, Juristin und Business Coach seit 2004

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Konfliktmangement Krisenmanagement

6 Tipps für den Härtetest im Homeoffice

Warum Härtetest im Homeoffice?
Vor Corona bot Homeoffice eine Möglichkeit, einzelne Tage von zu Hause aus zu arbeiten. Innovative Unternehmen ermöglichten das ihren Führungskräften und Mitarbeitern. Die Betonung liegt auf „einzelne Tage“ und vor allem auf Basis der Freiwilligkeit.
Seit März 2020 und somit fünf Wochen sind gesamte Teams und Abteilungen vermutlich noch über einen längeren Zeitraum dezentral aufgesplittet und jeder einzelne Mitarbeiter arbeitet von zu Hause aus, am Esstisch oder neben den Kleinkindern. 
Die Zusammenarbeit wird dabei unterschiedlich wahrgenommen: wenn es nicht gut läuft oder nicht mehr gut läuft, wird Remote-Zusammenarbeit als ermüdend, anstregend und missverständlich beschrieben. Hier besteht Handlungsbedarf, um negative Auswirkungen ua auf den Teamgeist, die Fürsorgepflicht & die Kundenzufriedenheit frühzeitig zu vermeiden.

Was können wir also tun, damit erwartete Ergebnisse annähernd gleichbleiben und die Zusammenarbeit in Ihrem Team weiterhin gut funktioniert?

#1 Zeitmanagement: Verkürzen Sie das Meeting
Die Mitarbeiter empfinden die aktuelle Home-Office-Situation anstrengender, als sie es im üblichen Büroalltag wahrnehmen. 
Der Kontakt mit den Kollegen, der Führungskraft oder auch mit Kunden erfolgt ausschließlich über Video- oder Telefonkonferenz.
Ein virtuelles Meeting folgt dem nächsten.
Der Monitor ist das einzige Fenster nach außen. Nun liegt es am Mitarbeiter selbst, in seinem Kalender Ruhepausen einzuplanen und diese auch mit Priorität wahrzunehmen.
Wer zu Terminen einlädt, muss sich bewusst sein, dass die Aufmerksamkeitsspanne der Teilnehmer kürzer ist als bei einem physischen Meeting.
Überfordern Sie die anderen nicht – zeigen Sie Wertschätzung für Ihre Crew.
Ein Online-Meeting sollte maximal 90 Minuten dauern, idealerweise schafft man – durch strikte Fokussierung und Moderation – eine Dauer von unter 60 Minuten. Um seinen Kollegen die Planung von Pausen zu erleichtern, kann bei der Einladung darauf geachtet werden, dass keine vollen Stunden geplant werden.
Statt einer Stunde werden nur 50 Minuten geplant, bis zum nächsten Termin eröffnen sich somit 10 Minuten Pause.

# 2 Neue Rituale geben Rahmen
Wieviel im Büroalltag abseits der eigentlichen Arbeit an Rahmen vorhanden ist, wird jetzt deutlich. Dazu zählen die gemeinsamen Kaffeepausen mit den Kollegen, wo neben beruflichen Belangen auch private Anekdoten ausgetauscht werden, wo auch viel gelacht wird.
Das gemeinsame Mittagessen in der Kantine oder das zufällige Treffen am Gang, wo diverse Neuigkeiten ausgetauscht werden. All diese sozialen Aspekte tragen wesentlich zum Zusammenhalt und einer positiven Grundstimmung bei.
Was tun, wenn nun all diese Rahmenbedingungen wegfallen?
Am besten ahmt man diese Situationen innerhalb der Möglichkeiten nach. Das bedeutet, dass es gemeinsame, im Kalender geplante, virtuelle Kaffeepausen gibt. Allerdings gilt es dabei Gesprächsdisziplin zu halten, da parallelen Gesprächen innerhalb einer Konferenz nicht gefolgt werden kann.
Das zufällige Treffen am Gang, kann durch ein kurzes Telefonat abgebildet werden. Es reicht dabei vollkommen aus, sich einfach um das Befinden seines Gesprächspartners zu erkundigen.
Brainstorming: befragen Sie Ihre Crew ähnlich wie vorm Betriebsausflug und stimmen Sie darüber ab, was Sie gemeinsam machen wollen. Nicht jeder möchte oder kann ein Remote-Bier trinken, bedenken Sie Familienzeiten etc. Ein Gemeinschaftsgefühl entsteht eben gemeinsam.

#3 Machen Sie Lust auf mehr Technik
Virtuell ist nicht jedermanns Sache. Wie zu Beginn erwähnt, war Homeoffice früher mit Freiwilligkeit verbunden. Für viele Mitarbeiter kam diese Option nie in Frage, da sie das Umfeld der Kollegen, der Führungskraft oder die vorhandene Infrastruktur für ihre Produktivität benötigen.
Weniger technisch affine Personen haben Probleme, die Zusammenarbeit und die Kommunikation plötzlich virtuell umzustellen – und das ohne Übergangsphase oder ausführlichen Einschulungen. Die verordnete Heimarbeit nimmt auf all diese Faktoren von sich aus keine Rücksicht. Es liegt nun an den Kollegen und vor allem an den Führungskräften, auf diese Mitarbeiter verstärkt einzugehen.
Wer ist verantwortlich dafür, dass alle mit den teilweise neuen und unbekannten Tools umgehen können? Es geht um mehr als um die Kenntnis und die Möglichkeit, mit anderen in Kontakt zu treten und Aufgaben gut zu erledigen. Technische Erfolgserlebnisse machen Lust, mehr zu lernen, zu verstehen (informieren Sie zum Beispiel über die Bedeutung der IT-Security) dafür wird es notwendig sein, dass sich Mitarbeiter die notwendige Zeit nehmen, um ihre Kollegen bestmöglich zu unterstützen und einzubinden, um Technik „schmackhaft“ zu machen.
Das zu organisieren, ist Führungssache.

#4 Sorgen Sie vor: Konfliktprävention fürs Team
Eine wesentliche Einschränkung im Covid-Homeoffice ist die fehlende nonverbale Kommunikation. Introvertierte Mitarbeiter neigen dazu, sich in der virtuellen Kommunikation noch weniger einzubringen. Im physischen Aufeinandertreffen erkennt man relativ rasch, ob sein Gegenüber einer Aussage zustimmt oder nicht und kann durch aktives Nachfragen die Meinung einholen.
Um diese wertvollen Meinungen, Einwände und Ideen nicht zu verlieren, brauchen wir aktives Feedback oder Einverständnis zu einzelnen Aussagen. Daher ist das aktive Einbinden der Beteiligten zum Beispiel durch Fragen eine wesentliche Form der Konfliktprävention.
Reflektieren Sie Ihre Kommunikationtools: wie erreichen Sie Ihre Teams? Per Videokonferenz? Per Telefon? Per Mail? Ein Mailtext wird schneller als flapsig bzw. missverständlich erlebt. Investieren Sie in eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre.

#5 Virtuell und menschlich deeskalieren
Wenn die Nerven blank liegen und Stress die Regie übernimmt, kommt es schnell zu unreflektierten Vorwürfen. „Das läuft nicht optimal“, „das ist falsch organisiert“ kann sich schnell zu einem Konflikt ausweiten. Gehen Sie weder auf Angriff, Tauchstation oder in eine Schuldposition, sondern deeskalieren Sie und bleiben Sie auf Augenhöhe, indem Sie Interesse für die negativen Folgen und Konsequenzen, die jemand gerade erlebt oder zu erleben glaubt, zeigen. Hören Sie auch bei Negativem zu, ohne vorschnell zu bewerten.  Nützen Sie dafür eine Breakout Session und führen Sie ein professionelles Konfliktklärungsgespräch. Wenn Sie sich zuvor darauf vorbereiten möchten, vereinbaren Sie ein Coaching oder je nach Eskalationsstufe eine Mediation.

#6 Pflegen Sie die Feedback-Kultur
Die aktuelle Situation hat Unternehmen und Belegschaft völlig unvorbereitet getroffen. Die Krisenteams hatten die Aufgabe in kürzester Zeit, Maßnahmen, Richtlinien und Arbeitsbedingungen zu schaffen, um keinen Stillstand zu erzeugen. Aus diesem Blickwinkel heraus ist es nur allzu logisch, dass nicht alle getroffenen Entscheidungen die richtigen waren und alle Situationen optimal berücksichtigt wurden.
Tipp: Erheben Sie in kurzen Intervallen immer wieder Schwachstellen und Verbesserungsmöglichkeiten in der virtuellen Zusammenarbeit und zeigen Sie die Erkenntnisse (neue Ideen) dementsprechend auf.
Dies kann durch regelmäßige Feedbackzyklen in den Abteilungen durch die Führungskräfte erfolgen oder durch kurze online-Umfragen im gesamten Unternehmen. Wesentlich ist das Bewusstsein, dass vor allem in dieser Situation Perfektionismus unangebracht ist und Verbesserung ständig und in kleinen Schritten passieren muss – dort wo es die Menschen aktuell benötigen.

Noch 3 aktuelle Empfehlungen zur Inspiration 
*Danken Sie Personen im Team, die sich besonders engagieren, drücken Sie gegenseitige Wertschätzung aus, beispielsweise durch einfache Dankeskarten 
https://kudobox.co

‚Vertrauen im Team Google’s Aristoteles Project   

*Video-Tipp: Building a psychologically safe workplace 

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Im Newsletter lesen Sie monatlich frische Ideen & Impulse für Menschen, die NEUES gestalten.

Mag. Sandra Thaler ist Wirtschaftsmediatorin, Juristin und Business Coach seit 2004. 

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Krisenmanagement

Feuer löschen: Entscheidungen treffen & Menschen beruhigen

Liebe Kunden, liebe Leser!

Es geht ums Feuer löschen! Im Moment sind die Entscheidungen weitreichend:

* Produktion fortzusetzen, wenn ja, in welchem Ausmaß?

* Mitarbeiter jetzt kündigen?

* Kurzarbeit einzuführen und wenn ja, in welchem Ausmaß?

* Sicherheitsmaßnahmen einführen und kontrollieren?

* Die Teams beruhigen und motivieren

Jede Branche, jedes Unternehmen ist für sich individuell gefordert Tages-Entscheidungen sind zu treffen, die das Überleben sichern und den Schaden durch die Coronakrise minimieren.

Als Sparring-Partner unterstütze ich dabei, Antworten auf Ihre gegenwärtigen Fragen zu finden:

+43 0676 81419794
office@sandrathaler.com

Bleiben Sie gesund und optimistisch!

Mit den besten Grüßen
Sandra Thaler

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Allgemein

Corona-Virus: Umgang mit der Krise

Liebe Kunden, liebe Leserinnen und Leser,

die Ausnahmesituation durch das Virus SARS-CoV-2 und die dadurch ausgelöste Erkrankung COVID 19 samt der entsprechenden Folgen und Gegenmaßnahmen beherrscht ganz Europa und die globale Welt.

Wir stehen in diesem Zusammenhang vor großen Herausforderungen, die es bestmöglich zu bewältigen gilt. Natürlich sind auch die Auswirkungen in vielen rechtlichen und gesellschaftlichen Bereichen enorm.

Auch meine Praxis hat in den letzten Tagen eine Vielzahl an Anfragen erreicht, daher stelle ich Sonderinformationen für relevante Fragestellungen zur  Verfügung und hoffe damit hilfreiche Erstinformationen zu liefern.

Für die Leserschaft der Zeitschrift Landwirt habe ich am 16.03.2020 acht Impulse zusammengefasst: Link zu Corona – Tipps im Umgang mit der Krise:

Wie können Sie deeskalieren?

Link:
https://www.landwirt-media.com/corona-tipps-zum-umgang-mit-der-krise/
Bei aktuellen Fragen erreichen Sie mich telefonisch unter 0043-0-676 81419794 oder per Email: office@sandrathaler.com.

Gemeinsam mit meinem ausgewählten Netzwerk stehe ich mit samt meinen Kooperationspartnern für Ihre Fragen zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund und optimistisch,

mit den besten Grüßen
Sandra Thaler

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Unternehmensnachfolge

Vorbereitung auf die Unternehmensnachfolge

Liebe Leserin, lieber Leser!

Die rechtzeitige Vorbereitung auf die Unternehmensnachfolge beginnt im Idealfall einige Jahre zuvor. Es gibt für diesen Veränderungsprozess kein Patentrezept. Kürzlich wurde ich in einem Interview für die Oberösterreichischen Nachrichten gefragt, welche häufige Gründe für das Scheitern der Unternehmensnachfolge verantwortlich sind. Link zum Interview.

Laut Statistiken scheitert jede dritte Unternehmensnachfolge.
Um die Zukunft des Unternehmens und damit wertvolle Arbeitsplätze zu sichern, braucht es rechtzeitige Vorbereitung und erfahrene Partner. Vermeiden Sie die häufigsten Fehler:

#1 Die Nachfolgefrage zu spät stellen
Idealerweise beginnt die Vorbereitung zwei bis fünf Jahre vor Übergabe. Neben dem operativen Tagesgeschäft sehen Sie auch Markt- und Branchentrends . Anstatt  bei Investitionen zu sparen, schmücken Sie „die Braut für den Verkauf“.

#2 Alles in einer Hand halten
Wenn ein Unternehmer alles verantwortet, die Geschäftsführung, Innovation, Vertrieb, Kundenbetreuung ua, birgt das ein hohes Risiko, sowohl bei einer familieninternen Übergabe, als auch für potentielle Käufer. Es gilt, Wissen frühzeitig zu dokumentieren, weiterzugeben und Kompetenzträger aufzubauen.

#3 Interessenskonflikte zwischen den Eigentümern und Beteiligten
Über das Thema Übergabe wird tendenziell wenig, spät oder gar nicht gesprochen. Unklarheiten führen zu Missverständnissen und Ängsten. Fairness ist verhandelbar. Mediative Moderationsmethoden sparen Zeit, Nerven und Kosten. Ziel ist die Lösung des Spannungsfeldes vor der Übernahme, um einen starken Start der nächsten Generation zu ermöglichen.

#4 Unrealistische Preisvorstellungen
Beim Unternehmensverkauf wird der emotionale Wert mitberechnet. Relevant sind objektive Bewertungskriterien. Bei der firmeninternen Übergabe sind Abfindungen für weichende Erben ein sensibles Thema. Nützen Sie die mediative Verhandlungskompetenz, um einen tragfähigen Konsens zu finden.

#5 Fehlende Finanzierbarkeit und rechtliche Fallstricke
Die Finanzierbarkeit an Privatpersonen scheitern am fehlenden Eigenkapital, um Firmenanteile zu kaufen. Klären Sie im Vorfeld, wieviel Eigenkapital der Käufer mitbringen muss, bevor Sie in Verhandlungen treten. Auch Vorkaufsrechte, verbleibende Gesellschafterrechte etc. sollten im Vorfeld abgeklärt werden.

#6 Intransparenz am Nachfolgemarkt und fehlende Begleitung
Im direkten Beziehungsnetz lässt sich nicht immer ein passender Nachfolger finden.
Mein Tipp: Eine passende Alternative zu diversen Datenbanken bieten Nachfolge-Consultants mit Ihrem auf erfolgreicher Erfahrung gewachsenen Expertennetzwerk.
Und: die Nachfolge nicht als Stichtagsereignis, sondern als Prozess verstehen und rechtzeitig Beratung, Coaching und Mediation hinzuziehen.

Mag. Sandra Thaler ist Nachfolge-Consultant, Wirtschaftsmediatorin und Business Coach seit 2004.

Das nächste Nachfolge-Seminar findet am 23. April 2020 in Wien statt. Alle Infos & Anmeldung Link hier
Schreiben Sie gerne Ihre Fragen, Meinungen und Anregungen an: office@sandrathaler.com

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Unternehmenskultur

Unternehmenskultur: Kooperation ist der Schlüssel

Liebe Leserin, lieber Leser!

Was war das Beste, das Sie in Ihrem Unternehmen im vergangenen Jahr erlebt haben?“ Vielleicht ein bestimmter Erfolg, den Sie gefeiert haben, ein neuer Mitarbeiter, die neue Kollegin, das Sommerfest, die Eröffnung des neuen Bürogebäudes..?

Klar ist: Die Freude an der Arbeit steht nicht nur mit Kennzahlen, sondern auch und zum großen Teil mit sozialen Beziehungen in Zusammenhang. Kultur ist mehr als Yoga auf der Dachterrasse, ein Betriebsausflug, ein Seminar oder die feuchtfröhliche Weihnachtsfeier. Es geht um Zusammenhalt und darum, Vertrauen zu stärken,  auch der Umgang mit Konflikten zählt dazu. Die Menschen wollen sich als Teil des Ganzen fühlen. Überall, wo Menschen zusammen leben und arbeiten, gibt es unterschiedliche Meinungen: daher bündeln wir die Kräfte und binden die Menschen ein: denn es kommt auf das Denken und Handeln jedes einzelnen an. Darauf, dass wir kooperieren.

Ali Mahlodji schreibt in seinem Work Report 2019: „Wir brauchen das Wissen aller Generationen. Die Arbeit wird auch zukünftig nicht weniger. Die Komplexität nimmt zu.“

In vielen meiner Workshops und Inhouse-Trainings spielt die Komplexität im Zusammenhang mit Unternehmenskultur eine große Rolle. Laut Work Report und Zukunftsinstitut wird das ein entscheidender Wettbewerbsfaktor bleiben. Unternehmenskultur ist ein sehr inflationäres Wort geworden. Für mich ist Kultur die Art, wie wir Lösungen entwickeln, wie wir an Dinge herangehen und wie wir als Menschen mit Menschen umgehen.

Was steht der Kooperation noch entgegen?

Starre Hierarchien forcieren „Dienst nach Vorschrift“. Im Zeitalter vor der Digitalisierung – in der traditionellen Arbeitswelt – konnten Entscheidungen der Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter noch durch klare Informationen und Anweisungen vorgegeben werden. Heute ist es wichtiger denn je, das Big Picture, das große Ganze zu sehen und den Sinn der eigenen Arbeit zu verstehen. Im Zeitalter der Digitalisierung können Mitarbeiter, die im Verhalten sozialisiert wurden, nicht von heute auf morgen selbstverantwortliche Entscheidungen treffen. Meist sind es vorhandene Ängste um Jobverlust, Statusverlust etc., die der Kommunikation und Zusammenarbeit im Weg stehen.

The Big Picture

Jeder Erfolg basiert auf Zusammenarbeit: Kunden kaufen Produkte und Dienstleistungen von gut aufgestellten Unternehmen.
Wenn Produkte für Kunden nicht mehr wertvoll sind und die Bedürfnisse nicht erfüllt werden, kauft der Kunde woanders. Ein Klick weiter warten andere Anbieter im Netz. Sam Watson hat dies trefflich formuliert: „Customer is Boss“.

Der Markt und unsere Kunden erzeugen eine Komplexität, der wir mit bisherigen Denkweisen und Prozessen nicht mehr gerecht werden können.
Idealerweise arbeiten wir nahe am Kunden und kommunizieren untereinander. Ein Beispiel: Ein Mitarbeiter in einer Bank, der bisher für Sparbücher zuständig war, berichtet idealerweise an die Immobilienabteilung, was sich der Kunde punkto Wohnen und Eigenheim wünscht. Birgt das jedoch eine Gefahr zB für Fehler bestraft zu werden, wird sich der Mitarbeiter gut überlegen, weitere Informationen an die andere Abteilung weiter zu geben. Es ist von großer Bedeutung, dass alle an einem Strang ziehen und die eigene Leistung in Zusammenhang mit Kunden und Markt erleben können.

Wie stellen wir also Führung, Respekt und Wertschätzung* in ein ausgewogenes Verhältnis, um Kooperation und Zusammenhalt für die besten Ergebnisse zu forcieren? In meinen Trainings setzen wir an drei Ebenen an: der Führung, der Diversität und Kommunikation.

In meinen Trainings machten wir hunderte Male ein interessantes Experiment: ein Team setzt sich in den Sesselkreis und versucht, mit verbundenen Augen herauszufinden, welche zwei Teile in einem System fehlen würden. Welche Form, welche Farbe. Die Kommunikation und die Bedeutung von Führung wird dadurch sofort als das erlebt, was der eigentliche Zweck ist: das Ergebnis.
Bilder aus dem Training von Sandra Thaler

* Die Frage, was Zusammenarbeit in einer komplexen Welt braucht, wird jedes Mal ähnlich oder sogar ident beantwortet – darüber spreche ich auch in den kommenden Vorträgen & Workshops: per Newsletter bleiben Sie informiert https://sandrathaler.com/

Mit den besten Grüßen
Sandra Thaler